Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert Dortmunder Projekt „Beschäftigungsperspektive Hausarbeit“

Die Dortmunder „Soziale Innovation GmbH SI research & consult erhält vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) eine Zuwendung in Höhe von 155.000,00 €.

Im Rahmen des Förderprogramms „Gleichstellen von Frauen in der Wirtschaft“ der Bundesregierung fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales u.a. Maßnahmen betrieblicher Personalpolitik im Umgang mit dem demografischen Wandel, die das Ziel verfolgen, weibliche Beschäftigte, die 50 Jahre und älter sind, effizient und ihren Fähigkeiten entsprechend einzusetzen. Hierüber soll die Erwerbstätigenquote älterer Frauen erhöht werden.

Genau an dieser Stelle setzt die Soziale Innovation GmbH, ein in Dortmund ansässiges und bundesweit tätiges Unternehmen, das auf die Beratung und Forschung zum betrieblichen Personalmanagement, insbesondere zur Arbeitszeitgestaltung und zur Personalentwicklung spezialisiert ist, mit ihrem Projekt „Beschäftigungsperspektive Hausarbeit“ an. Das Projekt soll in acht Unternehmen, z.B. Seniorenzentren, Krankenhäusern und Behinderteneinrichtungen durchgeführt werden, die über eine eigene Hauswirtschaft verfügen. Ziel ist es, die Beschäftigungsfähigkeit der älteren, zumeist weiblichen Arbeitnehmer/innen in der Hauswirtschaft bis zur Rente zu sichern und dies beispielsweise durch den Abbau arbeitsbezogener Belastungen, die Entwicklung von neuen Einsatzmöglichkeiten/Berufswegekorridoren oder die Weiterbildung in fachlichen Themen, in Gesundheitsförderung und Qualitätsanforderungen.

Ich freue mich sehr über die Zuwendung für das Dortmunder Projekt „Beschäftigungsperspektive Hausarbeit“ in Höhe von knapp 480.000,00 €, davon 323.800,68 € aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und 155.000,00 € aus Bundesmitteln des BMAS.

Ich bin davon überzeugt, dass die Soziale Innovation GmbH mit ihrem Projekt in zweierlei Hinsicht einen wichtigen Beitrag leistet: erstens kann ihr Vorhaben dazu beitragen, die Beschäftigungssituation von älteren Frauen in der Hauswirtschaft nachhaltig zu verbessern und dadurch die eigenständige Existenz im besten Fall bis zur Rente zu sichern. Und zweitens kann durch die Sicherung der Erwerbstätigkeit älterer Hauswirtschafterinnen dem Arbeitskräftemangel in der Hauswirtschaftsbranche entgegengewirkt werden. Dies ist unerlässlich, weil gesamtgesellschaftliche Veränderungen wie der demografische Wandel oder die zunehmende Überalterung der Gesellschaft zu einer steigenden Nachfrage nach hauswirtschaftlichen Dienstleistungen wie nach Arbeitskräften insgesamt führen werden.

Ich hoffe und wünsche mir, dass das geförderte Projekt der Dortmunder Sozialen Innovation GmbH beispielgebend für andere ist, an der „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ und an der Bewältigung des demographischen Wandels mitzuarbeiten, damit die in Deutschland noch immer vorhandenen Unterschiede in der Beschäftigung von Frauen und Männern hinsichtlich Verdienst oder Besetzung von Führungspositionen abgebaut oder beseitigt werden und das Wissen sowie die Berufs- und Lebenserfahrung älterer Beschäftigter durch einen längeren Verbleib im Unternehmen möglichst lang für die Wertschöpfung genutzt werden können.