Steffen Kanitz zum stellv. Vorsitzenden der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt

Generationengerechtigkeit im Blick 

Die Junge Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat auf der gestrigen konstituierenden Sitzung ihren neuen Vorstand gewählt. Steffen Bilger aus Baden-Württemberg wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden dieser Gruppe gewählt. Sie besteht aus 25 Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die jünger als 35 Jahre sind.

Ich freue mich sehr, zu einem der stellvertretenden Vorsitzenden der Jungen Gruppe gewählt worden zu sein und mich damit aktiv für die Interessen der jungen und künftigen Generationen einsetzen zu können.

Prioritär ist eine generationengerechte und nachhaltige Politik. Deshalb sehe ich die Schwerpunkte meiner Arbeit darin, das Miteinander der Generationen durch einen schonenden Umgang mit unseren ökologischen wie ökonomischen Ressourcen, durch Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation wie auch in Familien zu sichern. Dazu gehören ein moderner Arbeitsmarkt und anpassungsfähige soziale Sicherungssysteme.

Das in diesen Tagen vorgelegte Rentenpaket rüttelt an den Grundfesten unserer Altersversorgung. Es schnürt den Generationenvertrag auf und verschiebt die entstehenden Kosten auf die Beitragszahler von morgen. Bei aller Sympathie, langjährig Versicherten den verdienten Ruhestand zu gönnen, halte ich die Rente mit 63 Jahren in einer alternden Gesellschaft mit stetig schrumpfenden Bevölkerungszahlen für das grundsätzlich falsche Signal. Deshalb werde ich mich bei den anstehenden Debatten und Entscheidungen für eine generationengerechte und nachhaltige Finanzierung stark machen.

Ruhrgebiet zur Gründerregion machen

Ein besonderes Augenmerk möchte ich außerdem auf die weitere Förderung von Startups und Existenzgründungen richten, denn Existenzgründer von heute sind der Mittelstand von morgen. Sie machen aus Ideen Produkte und Dienstleistungen und schaffen damit Arbeitsplätze und Wohlstand in Deutschland. Ich werde mich deshalb u.a. innerhalb der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion dafür einsetzen, innovative Gründer besser dabei zu unterstützen, ihre Startups zu tragfähigen Geschäftsmodellen zu machen – durch unbürokratische Hilfen in der Gründerphase, durch Entlastung von Bürokratie und Abgaben sowie durch schnellere Finanzierungsmöglichkeiten in der Gründungs- und vor allem in der Wachstumsphase. Ich bin davon überzeugt, dass das Ruhrgebiet mit all seinen Vorzügen wie der guten Infrastruktur, der Industrie und Universitätslandschaft, den günstigen Mieten, dem Freiraum bzw. Platz ein hervorragender Standort für Startups und Existenzgründungen ist.